2008

Sanierung der Talsperre in Klingenberg

Januar

Februar

Juni

August

September

Oktober

November

Dezember

 

Januar

SZ vom 18.01.2008

Das Millionen-Bauwerk in Klingenberg
Von Franz Herz

An der Talsperre beginnt der Countdown für die große Leerung, die für 2009 geplant ist.

Rund acht Millionen Euro gibt die Landestalsperrenverwaltung dieses Jahr für die Sanierung der Talsperre Klingenberg aus. Darüber informiert Michael Humbsch, der für das Projekt verantwortlich ist. Die Behörde treibt mehrere große Baustellen in Klingenberg voran. Gegen Jahresende muss alles passen. Denn nächstes Jahr soll der aufregendste Teil der Talsperrensanierung beginnen: Dann wird die Hauptsperre komplett geleert, damit die Bauarbeiter die Hauptsperrmauer sanieren können. Die ersten Arbeiten an der Mauer beginnen dieses Jahr. „Wir erneuern den Hochwasser-Überlauf. Dafür bereiten wir derzeit die Ausschreibung vor“, sagt Humbsch.

50 Meter aus einem Guss

Im Jahr 2006 haben Spezialisten den drei Kilometer langen Tunnel parallel zur Talsperre in den Fels getrieben. Damit er funktioniert, benötigt er Tore. Diese dienen vor allem bei Hochwasser dazu, den Wasserstrom zu steuern. Auf der unteren Seite ist das ein gewaltiges und kompliziertes Bauwerk. Allein dieser Auslauf kostet rund vier Millionen Euro.

„Die Sohle wurde noch vor dem Winter aus einem Guss betoniert“, berichtet Humbsch. 50 Meter Beton ohne Fugen zu bauen ist ungewöhnlich. Aber damit steigt die Festigkeit. „Wenn einmal die volle Wassermasse strömt, würde die ja das ganze Bauwerk wegschieben, wenn es zu leicht konstruiert wäre“, sagt der Projektverantwortliche.

Ähnlich spannend ist jetzt die Arbeit der Betonbauer an den Seitenwänden. Die werden mit viel Stahl bewehrt und dann aus einem Guss betoniert. Eine besondere Form bekommt die Sohle des Auslaufs. Humbsch: „Das ist keine ebene Fläche. Man kann sich das eher wie eine Zunge vorstellen.“

Im brandenburgischen Beeskow schweißen die Stahlbauer die Stahlkonstruktion zusammen, die später regelt, wie viel Wasser durch den Tunnel fließt. Die Baufirma Bilfinger und Berger soll bis Ende Juli das Auslaufbauwerk fertig stellen.

Oben am Tunneleinlauf dauert es bis Oktober 2008, ehe die Arbeiten fertig werden. Das Einlaufbauwerk ist weniger kompliziert, es kostet auch nur die Hälfte – zwei Millionen Euro. Eine Reihe weiterer Bauarbeiten steht noch auf dem Programm. Am Tunneleingang entsteht ein Betriebsgebäude. Derzeit wird ein Weg an der Vorsperre errichtet. Im Frühjahr geht der Generator in Betrieb. Er gewinnt am Forsthaus Beerwalde Strom aus dem Wasser, das von der Talsperre Rauschenbach herüber gepumpt wird. Wenn das alles fertig ist, beginnt der Probebetrieb. Humbsch spricht von einem „scharfen Probestau mit Stollentest“. Letzterer wird dann auf Herz und Nieren geprüft.

Touristisches Ereignis

Eine Hauptschwierigkeit dabei wird sein, dass die „Klinge“ als Trinkwasserlieferant für große Teile Dresdens und des unteren Weißeritzkreises nicht ausfallen darf. Das Wasser, das jetzt durch die große Talsperre fließt, wird dann durch den Tunnel vorbei geleitet. Und es muss in guter Qualität in den Wasserwerken ankommen. Dabei geht es um drei Arten von Wasser. Im Boden der Röhre liegen zwei Leitungen. Eine kräftige Röhre bringt Wasser aus der Vorsperre zum Wasserwerk-Dresden Coschütz. Eine kleinere leitet Wasser, das ursprünglich aus der Talsperre Rauschenbach kommt, zum Wasserwerk Klingenberg. Und frei im Tunnel fließt die Wilde Weißeritz.

Erst wenn alles hundertprozentig funktioniert, lässt die Talsperrenverwaltung aus der großen Sperre das Wasser ab. Das wird ein touristisches Ereignis, wenn ein Spaziergang auf dem Boden der Talsperre möglich wird. „Hoffentlich klappt das. Nicht dass alles abgesperrt wird“, sagt Frank Kunath, Wirt der Waldschänke, die auf der Obercunnersdorfer Seite an der Talsperre liegt. „Interessant wird sicher, wenn abgefischt wird. In der Talsperre schwimmen wunderschöne Fische, Riesenexemplare.“ Humbsch versichert: „Es bleibt bei den Sperrungen, die wir jetzt haben. Den ganzen Stauraum zu sperren, haben wir nicht vor.“ Jetzt schon sehen sich Schaulustige die Baustelle an.

SZ vom 18.01.2008

Jetzt ist das untere Ende des Tunnels an der Talsperre Klingenberg eine Riesenbaustelle, später deckt Erde den Großteil davon zu.

SZ vom 18.01.2008

Das Auslaufbauwerk, wo unterhalb der Talsperre Klingenberg das Wasser aus dem Tunnel fließt, ist eine Herausforderung für die Betonbauer. Frank Varga (unten) und Christian Wilhelm bauen hier die Schalung für die Seitenwände. Dieses untere Tunneltor kostet allein rund vier Millionen Euro.Fotos: Egbert Kamprath

 

Februar

SZ vom 15.02.2008

Stahltor für gigantische Kräfte
Von Franz Herz

Klingenberg. Die Bauleute bei der Sanierung der Talsperre sind mit dem Wetter sehr zufrieden.

Die Vorbereitungen für den Einbau des unteren Tunneltors an der Talsperre Klingenberg laufen auf Hochtouren. „Am Mittwoch wurden die senkrechten Wände betoniert“, informierte Michael Humbsch, der bei der Landestalsperrenverwaltung für die Sanierung der Talsperre verantwortlich ist.

Das untere Tunneltor

Für nächsten Donnerstag hat die Baufirma Bilfinger und Berger einen großen Autokran bestellt. Denn dann baut sie das untere Tunneltor ein. Das steht jetzt noch beim Hersteller, einer Spezialfirma für Stahlwasserbau im brandenburgischen Beeskow. Es ist über vier Meter hoch und ein technisch anspruchsvolles Stahlbauteil, ein sogenanntes Drucksegment. Das muss im Ernstfall gigantische Kräfte aushalten. Bei einem Hochwasser rauscht eine vier Meter hohe Wassersäule durch den drei Kilometer langen Tunnel an der Talsperre Klingenberg vorbei. Mit dem Drucksegment kontrolliert der Staumeister diesen Strom, öffnet oder schließt das Tor.

Berichtigung

Die Fa. Stahlwasserbau Beeskow GmbH hat das Drucksegmentschütz eingebaut und nicht die Fa. Bilfinger & Berger.

Anmerkung: P. Havel


Die Bauarbeiter bereiten die Stahlbewehrung für den Einbau dieses Teiles vor. „Es wird fest mit der Betonwand verbunden“, erzählt Humbsch. Der Beton ist hier teilweise meterdick, um dem Wasser standzuhalten.

Spannend wird es, wenn das Tor am Kranhaken hängt. Noch während es in der Luft schwebt, werden die Stahlteile durch den Rahmen durchgesteckt. „Wenn es auf dem Boden steht, geht das ja nicht mehr. Anschließend werden die Stahlteile miteinander verschraubt“, erklärt Humbsch. Wenn dann alles passt, wird es einbetoniert.

Planung für die Kaskaden

Rundherum zufrieden sind die Bauleute an der Talsperre Klingenberg mit dem Wetter. „Im Bauablauf ist auch eine Winterzeit vorgesehen, für den Fall, dass man wegen Eis und Schnee nicht weiter kommt. Die musste der Betrieb noch nicht in Anspruch nehmen“, sagt Humbsch.

Bei ihm auf dem Schreibtisch liegt schon eine Liste der Arbeiten für den nächsten großen Schritt der Talsperrensanierung. Im Oktober beginnt die Erneuerung der Kaskaden auf der Westseite der Staumauer. Wenn die Talsperre ein Hochwasser nicht mehr fassen kann, strömt das Wasser über die Mauer. Auf den Kaskaden verliert es Bewegungsenergie. Dabei wurden sie 2002 stark zerstört. Die Arbeiten zu ihrer Erneuerung werden europaweit ausgeschrieben. Anfang Oktober ist der Baubeginn geplant.

Damit nähert sich die Sanierung dann ihrem Kernpunkt, der eigentlichen Staumauer. Bisher ist alles Vorbereitung dafür, dass die große Talsperre geleert werden kann. Das steht im kommenden Jahr auf dem Arbeitsplan.

Juni  

SZ vom 04.06.2008

Millionenbau verschwindet in Klingenberg unter der Erde
Von Franz Herz

Ein- und Auslauf zum Tunnel an der Talsperre sind fast fertig. Im Herbst soll der Probebetrieb beginnen, ehe 2009 die Sperre ganz geleert wird.

Zwei gigantische Baustellen am unteren und am oberen Ende der Talsperre Klingenberg werden in wenigen Wochen nicht mehr zu sehen sein. „Wir beginnen jetzt, die Bauwerke mit Erde zu verfüllen. Sie werden dann begrünt, und es ist nur noch ein Tor zu sehen“, informiert Michael Humbsch, der bei der Landestalsperrenverwaltung Sachsen für die Sanierung in Klingenberg verantwortlich ist. Diese letzte Chance, einen Blick auf die Bauwerke zu werfen, nutzen auch Studenten der TU Dresden. Momentan ist die Baustelle noch ein riesiger Einschnitt ins Tal, der mit Beton verkleidet ist.

Neben der schmalen Straße zur Staumauer liegen Berge von Erde und Steinen. Sie stammen von der Baustelle, teilweise aus dem Tunnel, und sind zwischengelagert. Rolf Schmidt vom Ingenieurbüro Spiekermann, der für die Bauüberwachung zuständig ist, schätzt, dass rund 12400Kubikmeter Erdreich bis zum September aufgefüllt werden – so viel, wie ein Würfel mit 23Meter langen Seiten fasst.

Alles soll bis September fertig werden. Im Oktober beginnt der Probebetrieb für die Sanierung der Talsperrenmauer. Diese ist für das kommende Jahr geplant. Dann soll die Sperre komplett geleert werden. Derzeit ist die „Klinge“, wie Humbsch sie gerne nennt, Trinkwasserquelle für große Teile Dresdens und den unteren Weißeritzkreis. Deswegen wird das aufwendige Umleitungssystem mit dem Stollen parallel zur Talsperre gebaut, das dann zuverlässig funktionieren muss.

Zwei kleine Wasserrohre ragen aus dem Tunnel. Eines ist einen halben Meter stark. Hindurch fließt das Wasser, das aus der Talsperre Lichtenberg kommt und für das Wasserwerk Klingenberg bestimmt ist. Eine größere Röhre misst 80Zentimeter im Querschnitt. Sie wird noch mit dem Stollen der Drewag verbunden. Der leitet das Wasser, das aus der Vorsperre der „Klinge“ kommt, zum Wasserwerk Dresden-Coschütz.

Wassersäule mit enormer Kraft

Das Auslaufbauwerk für den Stollen ist für die Bauleute die größte Herausforderung. Meterdicker Beton muss das Wasser abbremsen, das bei einem Hochwasser aus dem Stollen schießt. Der ist 3,3Kilometer lang und hat einen Durchmesser von vier Metern. Diese Wassermassen haben enorme Kräfte. Denen muss im Auslaufbauwerk ein großer, halbrunder Schieber aus Stahl standhalten, mit dem die Staumeister den Durchfluss regulieren können. Zweitens ist der Auslauf so gestaltet, dass er das Wasser verwirbelt und ihm Bewegungsenergie nimmt, ehe es in die Weißeritz fließt.

SZ vom 04.06.2008

Viel Stahl und Beton sollen die Wassermassen im Griff halten.

SZ vom 04.06.2008

Michael Humbsch (l.) führt Wasserbau-Studenten der TU Dresden über die Baustelle in Klingenberg. Selbst für Spezialisten ist sie etwas Besonderes.

SZ vom 04.06.2008

Von der Staumauer der Talsperre Klingenberg haben Besucher einen Überblick über die gigantische Baustelle mit dem Auslaufbauwerk für den Tunnel, der an der Talsperre entlang führt. In wenigen Wochen wird das alles mit Erde bedeckt sein, und der Probebetrieb für den Tunnel beginnt. Fotos: Peter Kuner

August  

Baustand 09.08.2008

09.08.2008 09.08.2008

September

 

Samstag, 27. September 2008
(Sächsische Zeitung)


Baubeginn an der Kaskade in Klingenberg

Klingenberg

Diese Woche hat die Bauanlaufberatung für den Hochwasserüberlauf an der Staumauer der Talsperre Klingenberg stattgefunden. Die Firma Züblin wird die Rinne oben an der Mauer erneuern, ebenso die Kaskade, über die bei einem Hochwasser das überschießende Wasser in die Tiefe stürzt, und die Brücke am unteren Ende der Kaskade.

Das wird eine Baustelle, die über den Winter läuft und bis Juni nächsten Jahres fertig werden soll. „Das ist der erste Schritt zur Sanierung der Talsperrenmauer“, sagt Michael Humbsch, der bei der Landestalsperrenverwaltung für die Sanierung der Talsperre verantwortlich ist. Die Hauptarbeiten zur Sanierung der Staumauer sollen in einem Jahr beginnen. (SZ/fh)

 

Amtsblatt der Stadt Tharandt 01.10.2008

Amtsblatt der Stadt Tharandt

Die Funktionsproben werden am 04.12. und 09.12.2008 durchgeführt

 

Dienstag, 7. Oktober 2008
(Sächsische Zeitung)

Talsperre Klingenberg hat wenig Wasser
Von Franz Herz

Zurzeit ist die Talsperre nur zu einem Drittel gefüllt. Grund sind die Bauarbeiten.

Derzeit ist die Talsperre Klingenberg nur zu einem Drittel gefüllt. Rund 4,7Millionen Kubikmeter Wasser sind momentan angestaut, wie die Landestalsperrenverwaltung informiert. Normalerweise stehen knapp 15Millionen Kubikmeter in dem Staubecken.

Wegen der laufenden Bauarbeiten zur Erneuerung des Hochwasserüberlaufs an der Staumauer wurde der Wasserstand so weit abgesenkt. Diese Arbeiten sollen im Frühjahr soweit sein, dass die Talsperre Klingenberg mit dem üblichen Frühjahrshochwasser wieder ihre volle Stauhöhe erreichen kann. Von diesem Zeitpunkt an wird sie im Laufe des Jahres entleert. Im Herbst soll kein Wasser mehr drin sein, weil dann planmäßig die Sanierung der Hauptstaumauer beginnen wird. (SZ/fh)

 

November

Dienstag, 11. November 2008
(Sächsische Zeitung)

Winterbaustelle an der Staumauer in Klingenberg

Klingenberg

Die Sanierung der Kaskaden an der Talsperre Klingenberg ist in vollem Gang, informierte Michael Humbsch, der bei der Landestalsperrenverwaltung für das Projekt verantwortlich ist. Über die Kaskaden strömen die Fluten bei Hochwasser, wenn der normale Ablass die Wassermenge nicht mehr fassen kann.

Die Sammelrinne, welche das Hochwasser aufnahm, ist abgebrochen bis auf den blanken Fels. Die Bauarbeiter vertiefen auch den Durchlass, in dem das Wasser unterhalb der Staumauer zum Bett der Weißeritz strömt. Bis nächstes Jahr wird ein neuer Hochwasserüberlauf geschaffen.

Diese Arbeiten müssen bis zum Frühjahr abgeschlossen werden. Die Baufirma ist auch darauf vorbereitet, bei Eis und Schnee weiter zu arbeiten. „Wir haben die Sanierung als Winterbaustelle ausgeschrieben“, sagt Humbsch. Wenn es notwendig ist, wird ein Zelt aufgebaut und beheizt, unter dem die Bauleute arbeiten können. Das derzeitige milde Herbstwetter erspart ihnen diesen Zusatzaufwand. (SZ/fh)

Montag, 24. November 2008
(Sächsische Zeitung)

Minister Kupfer weiht Stollen in Klingenberg ein

Die Bauarbeiten des mehr als drei Kilometer langen Hochwasserentlastungsstollens an der Talsperre Klingenberg sind beendet. Deshalb kann ihn Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) am Donnerstag freigeben. Nach der Inbetriebnahme des Tunnels kann die Talsperre abgelassen und die Staumauer saniert werden. „Der Stollen wird dafür sorgen, dass der Großraum Dresden auch während der Sanierungsphase der Staumauer mit Trinkwasser versorgt werden kann“, so Ministeriumssprecher Frank Meyer.

Mit dem Bau des rund vier Meter breiten Tunnels hat die Landestalsperrenverwaltung als Bauherr im Jahr 2005 begonnen. Um ihn durchs Gestein zu treiben, war auch eine Tunnelbohrmaschine im Einsatz. In den vergangenen Wochen wurden mit den Ein- und Ausläufen die beiden letzten Teile des Bauwerkes fertig gestellt. (SZ/mb)

 

Freitag, 28. November 2008
(Sächsische Zeitung)


Fast 100 Jahre alt

Die Talsperre Klingenberg mit ihrer gekrümmten Bruchsteinmauer wurde zwischen 1908 und 1914 erbaut. Heute steht das Bauwerk unter Denkmalschutz.

Die Talsperre sichert heute 60 Prozent des Wasserbedarfes der Stadt Dresden und fast vollständig den Bedarf des Trinkwasserzweckverbandes Weißeritzgruppe mit der Stadt Freital ab.

Neben der Rohwasserbereitstellung dient die Talsperre auch dem Hochwasserschutz und der Niedrigwassererhöhung.

Das Hochwasser 2002 zerstörte nicht nur den Hochwasserüberlauf an der Sperrmauer, sondern auch die Vorsperre.

Im Jahr 2005 begann mit dem Bau des Tunnels die 64 Millionen Euro teure Sanierung der Talsperre. Quelle: SMUL

 

Dezember

 
Montag, 22. Dezember 2008
(Sächsische Zeitung)

Ausschreibung beginnt für die Talsperre

Klingenberg.

Die Ausschreibung für die Sanierung der Mauer an der Talsperre Klingenberg wird jetzt europaweit veröffentlicht. Es geht um einen Auftrag in zweistelliger Millionenhöhe, informierte Michael Humbsch von der Landestalsperrenverwaltung.

Für die Arbeiten an der hundert Jahre alten Sperrmauer sind Spezialkenntnisse erforderlich. Deswegen wird der Auftrag in einem „nicht offenen Verfahren“ vergeben. Nur Firmen, welche die erforderlichen Referenzen vorweisen können, werden zugelassen, um ein Angebot abzugeben. Mitte April soll die Entscheidung fallen, wer den Zuschlag bekommt. Zwei Jahre Bauzeit sind für die Sanierung der Sperrmauer vorgesehen. (SZ/fh)

 

Dienstag, 30. Dezember 2008
(Sächsische Zeitung)

Staumauer barg Überraschungen

Klingenberg
Die Arbeiten am Hochwasserüberlauf der Talsperre Klingenberg verzögern sich etwas, informierte Projektleiter Michael Humbsch. Die Staumauer war an manchen Stellen anders gebaut als in den alten Plänen verzeichnet. Das brachte Verzögerungen gegenüber dem Zeitplan. (SZ/fh)