|
Sanierung der Talsperre in Klingenberg
|
Januar
|
|
SZ vom 18.01.2008
Das Millionen-Bauwerk in Klingenberg
Von Franz Herz
An der Talsperre beginnt der Countdown für die große Leerung, die für 2009 geplant ist.
Rund
acht Millionen Euro gibt die Landestalsperrenverwaltung dieses Jahr für
die Sanierung der Talsperre Klingenberg aus. Darüber informiert Michael
Humbsch, der für das Projekt verantwortlich ist. Die Behörde treibt
mehrere große Baustellen in Klingenberg voran. Gegen Jahresende muss
alles passen. Denn nächstes Jahr soll der aufregendste Teil der
Talsperrensanierung beginnen: Dann wird die Hauptsperre komplett
geleert, damit die Bauarbeiter die Hauptsperrmauer sanieren können. Die
ersten Arbeiten an der Mauer beginnen dieses Jahr. „Wir erneuern den
Hochwasser-Überlauf. Dafür bereiten wir derzeit die Ausschreibung vor“,
sagt Humbsch.
50 Meter aus einem Guss
Im Jahr 2006 haben Spezialisten den drei Kilometer langen Tunnel
parallel zur Talsperre in den Fels getrieben. Damit er funktioniert,
benötigt er Tore. Diese dienen vor allem bei Hochwasser dazu, den
Wasserstrom zu steuern. Auf der unteren Seite ist das ein gewaltiges
und kompliziertes Bauwerk. Allein dieser Auslauf kostet rund vier
Millionen Euro.
„Die Sohle wurde noch vor dem Winter aus einem Guss betoniert“,
berichtet Humbsch. 50 Meter Beton ohne Fugen zu bauen ist ungewöhnlich.
Aber damit steigt die Festigkeit. „Wenn einmal die volle Wassermasse
strömt, würde die ja das ganze Bauwerk wegschieben, wenn es zu leicht
konstruiert wäre“, sagt der Projektverantwortliche.
Ähnlich spannend ist jetzt die Arbeit der Betonbauer an den
Seitenwänden. Die werden mit viel Stahl bewehrt und dann aus einem Guss
betoniert. Eine besondere Form bekommt die Sohle des Auslaufs. Humbsch:
„Das ist keine ebene Fläche. Man kann sich das eher wie eine Zunge
vorstellen.“
Im brandenburgischen Beeskow schweißen die Stahlbauer die
Stahlkonstruktion zusammen, die später regelt, wie viel Wasser durch
den Tunnel fließt. Die Baufirma Bilfinger und Berger soll bis Ende Juli
das Auslaufbauwerk fertig stellen.
Oben am Tunneleinlauf dauert es bis Oktober 2008, ehe die Arbeiten
fertig werden. Das Einlaufbauwerk ist weniger kompliziert, es kostet
auch nur die Hälfte – zwei Millionen Euro. Eine Reihe weiterer
Bauarbeiten steht noch auf dem Programm. Am Tunneleingang entsteht ein
Betriebsgebäude. Derzeit wird ein Weg an der Vorsperre errichtet. Im
Frühjahr geht der Generator in Betrieb. Er gewinnt am Forsthaus
Beerwalde Strom aus dem Wasser, das von der Talsperre Rauschenbach
herüber gepumpt wird. Wenn das alles fertig ist, beginnt der
Probebetrieb. Humbsch spricht von einem „scharfen Probestau mit
Stollentest“. Letzterer wird dann auf Herz und Nieren geprüft.
Touristisches Ereignis
Eine Hauptschwierigkeit dabei wird sein, dass die „Klinge“ als
Trinkwasserlieferant für große Teile Dresdens und des unteren
Weißeritzkreises nicht ausfallen darf. Das Wasser, das jetzt durch die
große Talsperre fließt, wird dann durch den Tunnel vorbei geleitet. Und
es muss in guter Qualität in den Wasserwerken ankommen. Dabei geht es
um drei Arten von Wasser. Im Boden der Röhre liegen zwei Leitungen.
Eine kräftige Röhre bringt Wasser aus der Vorsperre zum
Wasserwerk-Dresden Coschütz. Eine kleinere leitet Wasser, das
ursprünglich aus der Talsperre Rauschenbach kommt, zum Wasserwerk
Klingenberg. Und frei im Tunnel fließt die Wilde Weißeritz.
Erst wenn alles hundertprozentig funktioniert, lässt die
Talsperrenverwaltung aus der großen Sperre das Wasser ab. Das wird ein
touristisches Ereignis, wenn ein Spaziergang auf dem Boden der
Talsperre möglich wird. „Hoffentlich klappt das. Nicht dass alles
abgesperrt wird“, sagt Frank Kunath, Wirt der Waldschänke, die auf der
Obercunnersdorfer Seite an der Talsperre liegt. „Interessant wird
sicher, wenn abgefischt wird. In der Talsperre schwimmen wunderschöne
Fische, Riesenexemplare.“ Humbsch versichert: „Es bleibt bei den
Sperrungen, die wir jetzt haben. Den ganzen Stauraum zu sperren, haben
wir nicht vor.“ Jetzt schon sehen sich Schaulustige die Baustelle an.
|
|

|
Jetzt ist das untere Ende des Tunnels an der Talsperre Klingenberg eine
Riesenbaustelle, später deckt Erde den Großteil davon zu.
|
 |
Das Auslaufbauwerk, wo unterhalb der Talsperre Klingenberg das Wasser
aus dem Tunnel fließt, ist eine Herausforderung für die Betonbauer.
Frank Varga (unten) und Christian Wilhelm bauen hier die Schalung für
die Seitenwände. Dieses untere Tunneltor kostet allein rund vier
Millionen Euro.Fotos: Egbert Kamprath
|
|
Februar
|
|
SZ vom 15.02.2008
Stahltor für gigantische Kräfte
Von Franz Herz
Klingenberg. Die Bauleute bei der Sanierung der Talsperre sind mit dem Wetter sehr zufrieden.
Die
Vorbereitungen für den Einbau des unteren Tunneltors an der Talsperre
Klingenberg laufen auf Hochtouren. „Am Mittwoch wurden die senkrechten
Wände betoniert“, informierte Michael Humbsch, der bei der
Landestalsperrenverwaltung für die Sanierung der Talsperre
verantwortlich ist.
Das untere Tunneltor
Für nächsten Donnerstag hat die Baufirma Bilfinger und Berger einen
großen Autokran bestellt. Denn dann baut sie das untere Tunneltor ein.
Das steht jetzt noch beim Hersteller, einer Spezialfirma für
Stahlwasserbau im brandenburgischen Beeskow. Es ist über vier Meter
hoch und ein technisch anspruchsvolles Stahlbauteil, ein sogenanntes
Drucksegment. Das muss im Ernstfall gigantische Kräfte aushalten. Bei
einem Hochwasser rauscht eine vier Meter hohe Wassersäule durch den
drei Kilometer langen Tunnel an der Talsperre Klingenberg vorbei. Mit
dem Drucksegment kontrolliert der Staumeister diesen Strom, öffnet oder
schließt das Tor.
|
Berichtigung
Die Fa. Stahlwasserbau Beeskow GmbH hat
das Drucksegmentschütz eingebaut und nicht die Fa. Bilfinger &
Berger.
Anmerkung: P. Havel
|
Die Bauarbeiter bereiten die Stahlbewehrung für den Einbau dieses
Teiles vor. „Es wird fest mit der Betonwand verbunden“, erzählt
Humbsch. Der Beton ist hier teilweise meterdick, um dem Wasser
standzuhalten.
Spannend wird es, wenn das Tor am Kranhaken hängt. Noch während es in
der Luft schwebt, werden die Stahlteile durch den Rahmen durchgesteckt.
„Wenn es auf dem Boden steht, geht das ja nicht mehr. Anschließend
werden die Stahlteile miteinander verschraubt“, erklärt Humbsch. Wenn
dann alles passt, wird es einbetoniert.
Planung für die Kaskaden
Rundherum zufrieden sind die Bauleute an der Talsperre Klingenberg mit
dem Wetter. „Im Bauablauf ist auch eine Winterzeit vorgesehen, für den
Fall, dass man wegen Eis und Schnee nicht weiter kommt. Die musste der
Betrieb noch nicht in Anspruch nehmen“, sagt Humbsch.
Bei ihm auf dem Schreibtisch liegt schon eine Liste der Arbeiten für
den nächsten großen Schritt der Talsperrensanierung. Im Oktober beginnt
die Erneuerung der Kaskaden auf der Westseite der Staumauer. Wenn die
Talsperre ein Hochwasser nicht mehr fassen kann, strömt das Wasser über
die Mauer. Auf den Kaskaden verliert es Bewegungsenergie. Dabei wurden
sie 2002 stark zerstört. Die Arbeiten zu ihrer Erneuerung werden
europaweit ausgeschrieben. Anfang Oktober ist der Baubeginn geplant.
Damit nähert sich die Sanierung dann ihrem Kernpunkt, der eigentlichen
Staumauer. Bisher ist alles Vorbereitung dafür, dass die große
Talsperre geleert werden kann. Das steht im kommenden Jahr auf dem
Arbeitsplan.
|
| Juni |
|
|
SZ vom 04.06.2008
Millionenbau verschwindet in Klingenberg unter der Erde Von Franz Herz
Ein-
und Auslauf zum Tunnel an der Talsperre sind fast fertig. Im Herbst
soll der Probebetrieb beginnen, ehe 2009 die Sperre ganz geleert wird.
Zwei
gigantische Baustellen am unteren und am oberen Ende der Talsperre
Klingenberg werden in wenigen Wochen nicht mehr zu sehen sein. „Wir
beginnen jetzt, die Bauwerke mit Erde zu verfüllen. Sie werden dann
begrünt, und es ist nur noch ein Tor zu sehen“, informiert Michael
Humbsch, der bei der Landestalsperrenverwaltung Sachsen für die
Sanierung in Klingenberg verantwortlich ist. Diese letzte Chance, einen
Blick auf die Bauwerke zu werfen, nutzen auch Studenten der TU Dresden.
Momentan ist die Baustelle noch ein riesiger Einschnitt ins Tal, der
mit Beton verkleidet ist.
Neben der schmalen Straße zur Staumauer liegen Berge von Erde und
Steinen. Sie stammen von der Baustelle, teilweise aus dem Tunnel, und
sind zwischengelagert. Rolf Schmidt vom Ingenieurbüro Spiekermann, der
für die Bauüberwachung zuständig ist, schätzt, dass rund
12400Kubikmeter Erdreich bis zum September aufgefüllt werden – so viel,
wie ein Würfel mit 23Meter langen Seiten fasst.
Alles soll bis September fertig werden. Im Oktober beginnt der
Probebetrieb für die Sanierung der Talsperrenmauer. Diese ist für das
kommende Jahr geplant. Dann soll die Sperre komplett geleert werden.
Derzeit ist die „Klinge“, wie Humbsch sie gerne nennt,
Trinkwasserquelle für große Teile Dresdens und den unteren
Weißeritzkreis. Deswegen wird das aufwendige Umleitungssystem mit dem
Stollen parallel zur Talsperre gebaut, das dann zuverlässig
funktionieren muss.
Zwei kleine Wasserrohre ragen aus dem Tunnel. Eines ist einen halben
Meter stark. Hindurch fließt das Wasser, das aus der Talsperre
Lichtenberg kommt und für das Wasserwerk Klingenberg bestimmt ist. Eine
größere Röhre misst 80Zentimeter im Querschnitt. Sie wird noch mit dem
Stollen der Drewag verbunden. Der leitet das Wasser, das aus der
Vorsperre der „Klinge“ kommt, zum Wasserwerk Dresden-Coschütz.
Wassersäule mit enormer Kraft
Das Auslaufbauwerk für den Stollen ist für die Bauleute die größte
Herausforderung. Meterdicker Beton muss das Wasser abbremsen, das bei
einem Hochwasser aus dem Stollen schießt. Der ist 3,3Kilometer lang und
hat einen Durchmesser von vier Metern. Diese Wassermassen haben enorme
Kräfte. Denen muss im Auslaufbauwerk ein großer, halbrunder Schieber
aus Stahl standhalten, mit dem die Staumeister den Durchfluss
regulieren können. Zweitens ist der Auslauf so gestaltet, dass er das
Wasser verwirbelt und ihm Bewegungsenergie nimmt, ehe es in die
Weißeritz fließt.
|
|

Viel Stahl und Beton sollen die Wassermassen im Griff halten.
|

Michael Humbsch (l.) führt Wasserbau-Studenten der TU Dresden über die
Baustelle in Klingenberg. Selbst für Spezialisten ist sie etwas
Besonderes.
|
|

Von der Staumauer der Talsperre Klingenberg haben Besucher einen
Überblick über die gigantische Baustelle mit dem Auslaufbauwerk für den
Tunnel, der an der Talsperre entlang führt. In wenigen Wochen wird das
alles mit Erde bedeckt sein, und der Probebetrieb für den Tunnel
beginnt. Fotos: Peter Kuner
|
|
|
August |
|
|
Baustand 09.08.2008

|
|
September
|
|
Samstag, 27. September 2008 (Sächsische Zeitung)
Baubeginn an der Kaskade in Klingenberg
Klingenberg
Diese
Woche hat die Bauanlaufberatung für den Hochwasserüberlauf an der
Staumauer der Talsperre Klingenberg stattgefunden. Die Firma Züblin
wird die Rinne oben an der Mauer erneuern, ebenso die Kaskade, über die
bei einem Hochwasser das überschießende Wasser in die Tiefe stürzt, und
die Brücke am unteren Ende der Kaskade.
Das wird eine Baustelle, die über den Winter läuft und bis Juni
nächsten Jahres fertig werden soll. „Das ist der erste Schritt zur
Sanierung der Talsperrenmauer“, sagt Michael Humbsch, der bei der
Landestalsperrenverwaltung für die Sanierung der Talsperre
verantwortlich ist. Die Hauptarbeiten zur Sanierung der Staumauer
sollen in einem Jahr beginnen. (SZ/fh) |
|
Amtsblatt der Stadt Tharandt 01.10.2008

Die Funktionsproben werden am 04.12. und 09.12.2008 durchgeführt
|
Dienstag, 7. Oktober 2008 (Sächsische Zeitung)
Talsperre Klingenberg hat wenig Wasser Von Franz Herz
Zurzeit ist die Talsperre nur zu einem Drittel gefüllt. Grund sind die Bauarbeiten.
Derzeit
ist die Talsperre Klingenberg nur zu einem Drittel gefüllt. Rund
4,7Millionen Kubikmeter Wasser sind momentan angestaut, wie die
Landestalsperrenverwaltung informiert. Normalerweise stehen knapp
15Millionen Kubikmeter in dem Staubecken.
Wegen der laufenden Bauarbeiten zur Erneuerung des Hochwasserüberlaufs
an der Staumauer wurde der Wasserstand so weit abgesenkt. Diese
Arbeiten sollen im Frühjahr soweit sein, dass die Talsperre Klingenberg
mit dem üblichen Frühjahrshochwasser wieder ihre volle Stauhöhe
erreichen kann. Von diesem Zeitpunkt an wird sie im Laufe des Jahres
entleert. Im Herbst soll kein Wasser mehr drin sein, weil dann
planmäßig die Sanierung der Hauptstaumauer beginnen wird. (SZ/fh)
|
|
November
Dienstag, 11. November 2008 (Sächsische Zeitung)
Winterbaustelle an der Staumauer in Klingenberg
Klingenberg
Die
Sanierung der Kaskaden an der Talsperre Klingenberg ist in vollem Gang,
informierte Michael Humbsch, der bei der Landestalsperrenverwaltung für
das Projekt verantwortlich ist. Über die Kaskaden strömen die Fluten
bei Hochwasser, wenn der normale Ablass die Wassermenge nicht mehr
fassen kann.
Die Sammelrinne, welche das Hochwasser aufnahm, ist abgebrochen bis auf
den blanken Fels. Die Bauarbeiter vertiefen auch den Durchlass, in dem
das Wasser unterhalb der Staumauer zum Bett der Weißeritz strömt. Bis
nächstes Jahr wird ein neuer Hochwasserüberlauf geschaffen.
Diese Arbeiten müssen bis zum Frühjahr abgeschlossen werden. Die
Baufirma ist auch darauf vorbereitet, bei Eis und Schnee weiter zu
arbeiten. „Wir haben die Sanierung als Winterbaustelle ausgeschrieben“,
sagt Humbsch. Wenn es notwendig ist, wird ein Zelt aufgebaut und
beheizt, unter dem die Bauleute arbeiten können. Das derzeitige milde
Herbstwetter erspart ihnen diesen Zusatzaufwand. (SZ/fh)
Montag, 24. November 2008 (Sächsische Zeitung)
Minister Kupfer weiht Stollen in Klingenberg ein
Die
Bauarbeiten des mehr als drei Kilometer langen
Hochwasserentlastungsstollens an der Talsperre Klingenberg sind
beendet. Deshalb kann ihn Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister
Frank Kupfer (CDU) am Donnerstag freigeben. Nach der Inbetriebnahme des
Tunnels kann die Talsperre abgelassen und die Staumauer saniert werden.
„Der Stollen wird dafür sorgen, dass der Großraum Dresden auch während
der Sanierungsphase der Staumauer mit Trinkwasser versorgt werden
kann“, so Ministeriumssprecher Frank Meyer.
Mit dem Bau des rund vier Meter breiten Tunnels hat die
Landestalsperrenverwaltung als Bauherr im Jahr 2005 begonnen. Um ihn
durchs Gestein zu treiben, war auch eine Tunnelbohrmaschine im Einsatz.
In den vergangenen Wochen wurden mit den Ein- und Ausläufen die beiden
letzten Teile des Bauwerkes fertig gestellt. (SZ/mb)
Freitag, 28. November 2008 (Sächsische Zeitung)
Fast 100 Jahre alt
Die
Talsperre Klingenberg mit ihrer gekrümmten Bruchsteinmauer wurde
zwischen 1908 und 1914 erbaut. Heute steht das Bauwerk unter
Denkmalschutz.
Die Talsperre sichert heute 60 Prozent des Wasserbedarfes der Stadt
Dresden und fast vollständig den Bedarf des Trinkwasserzweckverbandes
Weißeritzgruppe mit der Stadt Freital ab.
Neben der Rohwasserbereitstellung dient die Talsperre auch dem Hochwasserschutz und der Niedrigwassererhöhung.
Das Hochwasser 2002 zerstörte nicht nur den Hochwasserüberlauf an der Sperrmauer, sondern auch die Vorsperre.
Im Jahr 2005 begann mit dem Bau des Tunnels die 64 Millionen Euro teure Sanierung der Talsperre. Quelle: SMUL
|
|
Dezember
|
|
Montag, 22. Dezember 2008 (Sächsische Zeitung)
Ausschreibung beginnt für die Talsperre
Klingenberg.
Die
Ausschreibung für die Sanierung der Mauer an der Talsperre Klingenberg
wird jetzt europaweit veröffentlicht. Es geht um einen Auftrag in
zweistelliger Millionenhöhe, informierte Michael Humbsch von der
Landestalsperrenverwaltung.
Für die Arbeiten an der hundert Jahre alten Sperrmauer sind
Spezialkenntnisse erforderlich. Deswegen wird der Auftrag in einem
„nicht offenen Verfahren“ vergeben. Nur Firmen, welche die
erforderlichen Referenzen vorweisen können, werden zugelassen, um ein
Angebot abzugeben. Mitte April soll die Entscheidung fallen, wer den
Zuschlag bekommt. Zwei Jahre Bauzeit sind für die Sanierung der
Sperrmauer vorgesehen. (SZ/fh) |
|
Dienstag, 30. Dezember 2008 (Sächsische Zeitung)
Staumauer barg Überraschungen
Klingenberg Die Arbeiten am Hochwasserüberlauf der Talsperre
Klingenberg verzögern sich etwas, informierte Projektleiter Michael
Humbsch. Die Staumauer war an manchen Stellen anders gebaut als in den
alten Plänen verzeichnet. Das brachte Verzögerungen gegenüber dem
Zeitplan. (SZ/fh) |
| |
|
|